Kommunale Verwaltung
Die kommunalen Verwaltungen haben auch in Geestland in den letzten Jahrzehnten immer mehr Personal aufgebaut. Die Personalkosten sind größter Kostenblock in kommunalen Haushalten. Da muss konsequent aber sozialverträglich abgebaut werden:
- Konzentration auf die Kernaufgaben der Verwaltung, Streichen aller Aufgaben, die nicht unvermeidbare Kernaufgaben sind
- Beispiele für vermeidbare (nicht zwingend benötigte) Aufgaben und Ausgaben sind: Pressesprecher, Klimamanager, Paludikultur etc. (bei detaillierter Durchsicht des Haushaltsplans kommt da eine lange Liste zustande).
- Einstellungsstopp auch für Azubis (die werden ohnehin in der Wirtschaft benötigt, Thema Fachkräftemangel), damit sukzessive und sozialverträglich Personal abgebaut werden kann.
- Nutzen der typischen Projekte zur Effizienzsteigerung (Digitalisierung, Automation, Konsolidierung). Leider werden aktuell die Digitalmillionen nur für Spielereien eingesetzt (sinngemäß bestätigt durch Gabi auf der Ratssitzung Dezember 2025). Hier wäre die typischen Software- und Selfserviceprojekte anzusetzen. Ebenso verhält es sich mit der Automation, die im Verwaltungsbereich i.d.R. auch mit Softwareprojekten begleitet ist. Ziel beider Maßnahmen ist immer die Einsparung von Arbeitsschritten und damit mittelfristig die Personaleinsparung. Konsolidierung muss mehrdimensional gedacht werden: Kooperation mit Kreis und Nachbarkommunen (welche Aufgaben machen Sinn, auf einen zu verlagern?) und Zusammenführung der aktuell noch getrennten Verwaltungen auf einen Standort zur Erhöhung der Flexibilität untereinander und nach erfolgreichen Abbau von Personal auch zwecks Einsparung von Immobilienkosten. Warum soll man auch mehr Personal benötigen, als früher Stadt Langen oder die Samtgemeinde Bederkesa für ihre Verwaltung alleine hatte?
Fazit:
Man muss es wollen und methodisch vorgehen, dann ist eine deutliche Kosteneinsparung in der Verwaltung (>20%) machbar. In der Wirtschaft ein Standardvorgehen